Wie allgemein bekannt, ist ein Halbleiter definiert als ein Material mit einer Leitfähigkeit zwischen trockenen Leitern und Isolatoren sowie einem spezifischen Widerstand zwischen Metall und Isolator, der bei Raumtemperatur üblicherweise im Bereich von 1 mΩ·cm bis 1 GΩ·cm liegt. In den letzten Jahren hat die Vakuum-Halbleiterbeschichtung in den großen Halbleiterunternehmen deutlich an Bedeutung gewonnen, insbesondere bei der Entwicklung von Schaltungstechnologien für großflächige integrierte Systeme sowie bei magnetoelektrischen Wandlern, Leuchtdioden und anderen Bauelementen. Die Vakuum-Halbleiterbeschichtung spielt dabei eine wichtige Rolle.
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Halbleiter werden durch ihre intrinsischen Eigenschaften, ihre Temperaturabhängigkeit und ihre Dotierungskonzentration charakterisiert. Vakuum-Halbleiterbeschichtungsmaterialien unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Bestandteile. Nahezu alle basieren auf Bor, Kohlenstoff, Silicium, Germanium, Arsen, Antimon, Tellur, Iod usw., einige wenige auf GaP, GaAs, InSb usw. Es gibt auch einige Oxidhalbleiter wie FeO, Fe₂O₃, MnO, Cr₂O₃, Cu₂O usw.
Vakuumverdampfung, Sputterbeschichtung, Ionenbeschichtung und andere Verfahren ermöglichen die Halbleiterbeschichtung im Vakuum. Diese Beschichtungsanlagen unterscheiden sich zwar in ihrem Funktionsprinzip, doch alle dienen dazu, das Halbleitermaterial auf das Substrat aufzubringen. Die Beschaffenheit des Substrats ist dabei unerheblich; es kann sich um einen Halbleiter handeln oder nicht. Darüber hinaus lassen sich durch Dotierungsdiffusion und Ionenimplantation auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats Beschichtungen mit unterschiedlichen elektrischen und optischen Eigenschaften erzeugen. Die so entstehende Dünnschicht kann im Allgemeinen als Halbleiterbeschichtung weiterverarbeitet werden.
Die Vakuum-Halbleiterbeschichtung ist in der Elektronik, sowohl für aktive als auch passive Bauelemente, unverzichtbar. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Technologie ist eine präzise Steuerung der Schichteigenschaften möglich geworden.
In den letzten Jahren wurden bei der Herstellung von photoleitenden Bauelementen, beschichteten Feldeffekttransistoren und hocheffizienten Solarzellen rasante Fortschritte durch amorphe und polykristalline Beschichtungen erzielt. Die Entwicklung von Vakuum-Halbleiterbeschichtungen und Dünnschichtsensoren hat die Materialauswahl erheblich vereinfacht und den Herstellungsprozess schrittweise beschleunigt. Vakuum-Halbleiterbeschichtungsanlagen sind daher für Halbleiteranwendungen unverzichtbar geworden. Sie werden häufig für die Halbleiterbeschichtung von Kameras, Solarzellen, beschichteten Transistoren, Feldemissions-, Kathodenlicht- und Elektronenemissionsdioden sowie Dünnschichtsensoren eingesetzt.
Die Magnetron-Sputteranlage ist mit einem vollautomatischen Steuerungssystem und einer benutzerfreundlichen, intuitiven Touchscreen-Oberfläche ausgestattet. Ein umfassendes Funktionsmenü ermöglicht die vollständige Überwachung des Betriebszustands aller Anlagenkomponenten, die Einstellung der Prozessparameter sowie die Betriebs- und Alarmfunktionen. Das gesamte elektrische Steuerungssystem ist sicher, zuverlässig und stabil. Die Anlage kann mit einem doppelseitigen Magnetron-Sputtertarget (oben und unten) oder einem einseitigen Beschichtungssystem ausgestattet werden.
Die Geräte werden hauptsächlich für Keramik-Leiterplatten, Chip-Hochspannungskondensatoren und andere Substratbeschichtungen verwendet; Hauptanwendungsgebiet sind elektronische Leiterplatten.
Veröffentlichungsdatum: 07.11.2022
