Im Vakuumzustand wird das Werkstück auf die Kathode einer Niederdruck-Glimmentladung gelegt und ein geeignetes Gas eingeleitet. Bei einer bestimmten Temperatur entsteht durch ionisierende Polymerisation, die chemische Reaktionen und Plasma kombiniert, eine Beschichtung auf der Werkstückoberfläche. Dabei werden gasförmige Substanzen von der Werkstückoberfläche absorbiert, reagieren miteinander und bilden schließlich einen festen Film, der sich auf der Werkstückoberfläche ablagert.
Merkmal:
1. Bei der Filmbildung bei niedrigen Temperaturen hat die Temperatur nur geringen Einfluss auf das Werkstück, wodurch die Grobkornbildung der Filmbildung bei hohen Temperaturen vermieden wird und die Filmschicht nicht so leicht abfällt.
2. Es kann mit einem dicken Film beschichtet werden, der eine gleichmäßige Zusammensetzung, eine gute Barrierewirkung, Kompaktheit und geringe innere Spannungen aufweist und nicht leicht zu Mikrorissen neigt.
3. Die Plasmabehandlung hat eine reinigende Wirkung, die die Haftung des Films erhöht.
Die Anlage dient hauptsächlich der Beschichtung von PET, PA, PP und anderen Folienmaterialien mit einer hochbeständigen SiOx-Barriereschicht. Sie findet breite Anwendung in der Verpackung von Medizin- und Pharmaprodukten, elektronischen Bauteilen und Lebensmitteln sowie in Verpackungsbehältern für Getränke, fetthaltige Lebensmittel und Speiseöle. Die Folie zeichnet sich durch hervorragende Barriereeigenschaften, Umweltverträglichkeit, hohe Mikrowellendurchlässigkeit und Transparenz aus und ist nahezu unempfindlich gegenüber Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Sie löst das Problem, dass herkömmliche Verpackungsmaterialien gesundheitliche Risiken bergen können.
| Optionale Modelle | Gerätegröße (Breite) |
| RBW1250 | 1250 (mm) |