OLEDs zeichnen sich durch hohe Leuchtdichte, einen weiten Betrachtungswinkel, schnelle Reaktionszeiten, geringen Energieverbrauch und die Möglichkeit zur Herstellung flexibler Displays aus und gelten daher als idealer Nachfolger der Flüssigkristalltechnologie für die nächste Generation von Displays. Kernstück eines OLED-Displays sind die einzelnen Subpixel, die als OLED-Leuchtelemente bezeichnet werden. Der Grundaufbau eines OLED-Leuchtelements besteht aus Anode, Kathode und der dazwischenliegenden Leuchtschicht. Je nach Funktion und Aufbau des OLED-Materials lassen sich verschiedene Leuchtschichten unterscheiden, darunter Lochinjektionsschicht (HIL), Lochtransportschicht (HTL), Leuchtschicht (EML), Elektronentransportschicht (ETL), Elektroneninjektionsschicht (EIL) und weitere.
In OLEDs dienen die Lochinjektionsschicht und die Lochtransportschicht der Verbesserung der Lochinjektionseffizienz, während die Elektroneninjektionsschicht und die Elektronentransportschicht die Elektroneninjektionseffizienz erhöhen. Einige der lichtemittierenden Materialien selbst transportieren Löcher oder Elektronen und werden üblicherweise als Hauptlumineszenzmaterial bezeichnet. Eine mit geringen Mengen organischer Fluoreszenz- oder Phosphoreszenzfarbstoffe dotierte Schicht kann Energie vom Hauptlumineszenzmaterial aufnehmen und durch Ladungsträgerbindung Licht in einer anderen Farbe emittieren. Dieses dotierte lichtemittierende Material wird üblicherweise auch als Gastlumineszenzmaterial oder dotierter Leuchtkörper bezeichnet.
2. Grundlegende Prinzipien der Lichtemission von OLED-Bauelementen
An das OLED-Bauelement wird eine Spannung angelegt, wodurch Löcher und Elektronen von der Anode bzw. Kathode in die OLED-Schicht injiziert werden. Die Löcher und Elektronen im organischen Leuchtmaterial reagieren miteinander und setzen dabei Energie frei. Diese Energie wird weiter auf die OLED-Moleküle übertragen, wodurch diese in einen angeregten Zustand versetzt werden. Anschließend fallen die Exzitonen aus dem angeregten Zustand zurück in den Grundzustand, wobei die Energie in Form von Elektronen freigesetzt wird. Dies führt schließlich zur Elektrolumineszenz des OLED-Bauelements.
Im Allgemeinen besteht der Film in OLEDs aus einer leitfähigen Elektrodenschicht und jeder einzelnen Schicht organischen Leuchtmaterials. Die Anoden von OLEDs, die derzeit in Serie gefertigt werden, werden üblicherweise mittels magnetisch gesteuerter Abscheidung hergestellt. Kathoden und organische Leuchtschichten werden in der Regel durch Vakuumverdampfung aufgebracht.
— Dieser Artikel wurde veröffentlicht vonVakuum-BeschichtungsanlageGuangdong Zhenhua
Veröffentlichungsdatum: 22. September 2023
